Kriterien für eine Unterstützung durch Pro Natura Graubünden

Pro Natura Graubünden hat an der GV 2001 Fr. 50'000.- für Projektstudien sowie eine Rückstellung von Fr. 1 Mio. für die Realisierung von Grossschutzgebieten bewilligt. Sowohl die Unterstützung von Projektstudien wie auch die Vergabe von Beiträgen für die Realisierung eines Grossschutzgebietes werden mit Kriterien verknüpft, die unsere Anliegen wie auch die aller anderen Beteiligten berücksichtigen.

 

Kriterien für die Unterstützung von Projektstudien:

  • Die beteiligten Gemeindebehörden müssen sich für die Durchführung einer Projektstudie ausgesprochen haben.
  • Die Projektstudie wird in engstem Kontakt mit den Akteuren erstellt:
    • Politik
    • Land-/Alpwirtschaft
    • Forst
    • Jagd / Fischerei
    • Tourismus
    • Pro Natura
    • Kantonale Ämter
    • ev. weitere
  • Die Projektstudie muss die erforderlichen Daten ohne einschränkende Bedingungen zusammentragen können.

 

Kriterien für die Vergabe von Beiträgen für die Realisierung eines Grossschutzgebietes:

  • Ziele des Grossschutzgebietes:
    • Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung des Natur- und Landschaftserbes
    • Förderung von naturverträglichen Erholungsmöglichkeiten
    • Förderung der Umweltbildung und der Bewusstseinsbildung
    • Förderung einer nachhaltigen Regionalentwicklung
  • Auf den 1. Dezember 2007 ist die Teilrevision des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) zum Thema «Pärke von nationaler Bedeutung» mit der dazugehörigen Pärkeverordnung in Kraft gesetzt worden. Weitere Informationen können beim Bundesamt für Umwelt abgerufen werden.
    Vorgesehen sind die Kategorien «Nationalpark», «Regionaler Naturpark» und «Naturerlebnispark». Diese richten sich nach den IUCN-Kategorien (IUCN: International Union for Conservation of Nature and Natural Resources).
    Pro Natura Graubünden engagiert sich vorallem bei der Kategorie «Regionaler Naturpark».